DVG-Kreisgruppe Aachen Hundesport in der DVG-Kreisgruppe Aachen Sport mit dem Hund in der Kreisgruppe Aachen des DVG    

 

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Agility

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Agility
 

Was ist Agility?

Agility ist eine Disziplin, die allen Hunden offen steht. Sie besteht darin, die Hunde verschiedene Hindernisse überwinden zu lassen, mit der Absicht, ihre Intelligenz und ihre Gewandtheit zu erproben. Es handelt sich um ein erzieherisches und sportliches Spiel, welches ihre gute Einfügung in die Gesellschaft begünstigt. Diese Disziplin setzt eine gute Harmonie zwischen dem Hund und seinem Führer voraus und endet in perfektem Einvernehmen in ihrer Gruppe. Es ist also notwendig, dass die Teilnehmer die elementaren Grundlagen von Erziehung und Gehorsam besitzen.
 

Parcours

Der Parcours setzt sich aus Hindernissen zusammen, die ihn je nach deren Aufstellung und dem Verlauf der Strecke seine Eigentümlichkeit geben, ihn mehr oder weniger komplex und mehr oder weniger schnell machen.

Die Strecke muss vom Hund in einer festgesetzten Basiszeit zurückgelegt werden sowie in einer festgesetzten Reihenfolge der Hindernisse.

Das zur Anlage einer Agility - Strecke notwendige Gelände muss wenigstens 20 x 40 m groß sein. Im Falle einer Anlage von zwei Strecken empfiehlt es sich, eine geschlossene Abtrennung mit Barrieren anzulegen, oder die Strecken in ungefähr 10 m Entfernung anzulegen.

Die eigentliche Strecke hat eine Länge von 100 bis 200 m und umfasst, je nach Kategorie der Prüfungen, 10 bis 20 Hindernisse.

Die Doppel- oder Dreifachhindernisse (die mit einem einzigen Sprung, überwunden werden müssen) haben eine Gesamttiefe von höchstens 70 cm.

Die Kombinationen von zwei oder drei Hindernissen zählen als ein einziges Hindernis, aber jedes Element wird unabhängig beurteilt.

Die Distanz zwischen den Elementen soll höchstens 5 Schritte (ca. 3,50 m) betragen.

Die Distanz zwischen zwei aufeinanderfolgenden Hindernissen soll ungefähr 10 Schritte (ca. 7 m) betragen.

Der Verlauf der Strecke wird ganz der Phantasie des Richters überlassen, aber es müssen mindestens zwei Richtungswechsel darin enthalten sein.

Vor Beginn der Prüfungen kontrolliert der Richter die zur Verfügung gestellten Hindernisse und überprüft, ob sie den Regeln entsprechen. Der Richter erstellt seinen Streckenplan und übergibt ihn den Organisatoren zur Aufstellung der Hindernisse. Anschließend überprüft er den Parcours und lässt seine Länge genau messen.

Eine gut ausgedachte Strecke ermöglicht dem Hund sich fließend und mit Leichtigkeit zu bewegen. Ziel ist es, dass der Hund die Ausgewogenheit zwischen der Ausführungsgeschwindigkeit und der Fehlervermeidung beim Bewältigen der Hindernisse findet.

Es ist von Vorteil den Streckenverlauf und die Stellung der Hindernisse für jeden Wettbewerb zu verändern, damit der Ablauf für den Hund nicht zur Gewohnheit wird.

Die Grundlage für die Festsetzung der Standardzeit der Strecke ist die Geschwindigkeit in m/sek., die für die Bewegung auf der Strecke festgesetzt wird. Diese Festlegung wird unter Berücksichtigung der Rangstufe der Prüfung und der Schwierigkeit der Strecke getroffen.

Die Bewegungsgeschwindigkeit liegt zwischen 1,8 und 3,5 m/sek. Die Standardzeit für die Strecke (in Sekunden) erhält man, indem man die exakte Länge der Strecke durch die festgehaltene Bewegungsgeschwindigkeit (in m/sek.) teilt.

Beispiel:

Für eine Strecke von 150m und einer festgehaltenen Geschwindigkeit von 2,5 m/s, ist die STANDARDZEIT FÜR DIE STRECKE: 150 : 2,5 = 60 Sekunden.

Im allgemeinen nimmt der Richter als Höchstzeit für die Strecke das Doppelte der Standardzeit an. Für eine Standardzeit von 60 Sekunden beträgt die Höchstzeit 120 Sekunden. Sie darf niemals unterhalb des 1,5 fachen der Standardzeit liegen.

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Ablauf eines Wettbewerbes

Auf dem Prüfungsgelände ist keinerlei Training erlaubt. Nur die Erkundung der Strecke durch den Hundeführer, ohne seinen Hund ist erlaubt. Vor Beginn einer jeden Prüfung versammelt der Richter die Konkurrenten, um ihnen genaue Einzelheiten über die Prüfung, die Standardzeit und die Höchstzeit für die Strecke mitzuteilen, die er festgelegt hat. Zugleich erinnert der Richter an die Wettbewerbs - Vorschriften und an die Kriterien für die Bewertung.

Der Hundeführer begibt sich an den Start. Sein Hund befindet sich in Grundstellung (stehend, sitzend oder liegend), hinter der "START" Linie. Er leint den Hund ab und nimmt das Halsband ab, dessen Tragen aus Sicherheitsgründen während des Wettbewerbes nicht erlaubt ist. Der Hundeführer kann sich an einer von ihm gewählten Stelle der Strecke aufstellen. Während des Wettbewerbes darf der Hundeführer nichts in den Händen halten. Er darf weder den Hund, noch eines der Geräte berühren. Der Hundeführer darf die Hindernisse nicht selbst überspringen.

Der Hundeführer gibt seinem Hund den Startbefehl auf Anordnung des Prüfungsrichters, der die Stoppuhr in Gang setzen lässt, sobald der Hund die Startlinie überschritten hat.

Optische und akustische Signale und Zeichen sind auf der ganzen Strecke erlaubt.

Der Hundeführer achtet peinlich genau darauf, dass die nummerierten Hindernisse in der angeordneten Reihenfolge überwunden werden.

Das Ende der Strecke und des Zeitnehmers ist erreicht, wenn der Hund die "Ziel" Linie überschritten hat.

Dann nimmt der Hundeführer seinen Hund wieder an die Leine und verlässt den Parcours.

  

Hindernisse

Die durch die FCI und den dhv anerkannten Hindernisse sind wie folgt:

 

 

- die Hürden
- der Viadukt oder die Mauer
- der Tisch
- die Anhaltezone (am Boden)
- der Laufsteg
- die Wippe
- die Schrägwand
- der Slalom
- der feste Tunnel
- der Sack - Stofftunnel
- der Reifen
- der Weitsprung
- der Wassergraben
- die Kavalettis (= Kleinhindernisse)

Die Hindernisse dürfen keine Gefahr für den Hund darstellen und müssen den bestehenden Beschreibungen und Abmessungen entsprechen.

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Hürden

Die Hürden können verschiedenartig zwischen den beiden begrenzenden Pfosten konstruiert sein: mit Stangen (Metall oder PVC sind abzuraten) - ausgefüllte Flächen - durchbrochene Flächen - Flächen mit Bürsten.

Alle Hürden, mit Ausnahme der Besenhürde, müssen am oberen Abschluss eine Abwurfstange haben, die durch Berührung des Hundes herunterfallen kann.

Zusammensetzung aus einfachen Hürden. Sie werden in ansteigender Linie aufgestellt mit einem Höhenunterschied von ungefähr 20 bis 25 cm, die höchste am Schluss muss eine Höhe von 75 cm aufweisen. Die gesamte Tiefe des Hindernisses darf nicht mehr als 70 cm betragen.
 

Mauer und der Viadukt

Die Mauer besteht aus einer ausgefüllten Fläche, der Viadukt kann ein oder zwei Öffnungen in der Form eines Tunnels aufweisen. Am oberen Teil beider Hindernisse müssen abwerfbare Elemente ("Ziegel") in halbrunder Form aufgesetzt sein.
 

Tisch

Fläche: mindestens 90 x 90 cm, höchstens 120 x 120 cm, Höhe: 75 cm (MINI - AGILITY 40 cm).

Der Tisch muss kippsicher sein und mit einem rutschfesten Belag versehen sein.
 

Anhaltezone

Fläche: 120 x 120 cm. Am Boden mit einem Lattenholzrahmen von 2 x 5 cm markiert.

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Laufsteg

Höhe: mindestens 120 cm / höchstens 135 cm, Breite des Laufsteges: mindestens 30 cm / höchstens 40 cm.

Länge eines jeden Elementes: mindestens 360 cm / höchstens 420 cm, die Rampen sind mit kleinen Leisten versehen, die in regelmäßigen Abständen befestigt sind (ungefähr alle 20 bis 30 cm) um den Aufstieg zu erleichtern und das Abrutschen zu verhindern. Die unteren Teile der Rampen müssen auf einer Länge von 90 cm, vom Boden an gemessen (auf der Oberseite und den Schmalseiten), in einer. anderen Farbe als das restliche Hindernis, angestrichen werden, um so die Kontaktzone anzuzeigen. Es sollte keine Leiste auf der oberen Grenze der Kontaktzone angebracht sein, sondern in einem Abstand von wenigstens 10 cm.
 

Wippe

Breite: mindestens 30 cm / höchstens 40 cm, Länge: mindestens 365 cm/ höchstens 425 cm Höhe der Mittelachse zum Boden 1/6 der Bohlenlänge.

Beispiel:

Länge 365 cm = Höhe 60 cm, Länge 425 cm = Höhe 70 cm

Die "Kontaktzone" wie beim Laufsteg. Die Wippe muss standfest und rutschsicher sein.

Bei der Verwendung im MINI-AGILITY sollte man das Einsetzen eines Gegengewichtes vorsehen, welches das Wippen begünstigt.


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Schrägwand

Die Schrägwand setzt sich aus zwei Elementen zusammen, die einen Winkel von 90 Grad bilden.

Breite: mindestens 90 cm, die sich im unteren Teil auf 115 cm verbreitern kann. Höchster Punkt senkrecht vom Boden gemessen: 170 bis 190 cm.

Die Rampen sind mit Leisten in regelmäßigem Abstand versehen (ungefähr alle 50 cm) um den Aufstieg zu erleichtern und das Abrutschen zu verhindern. Die unteren Teile der Schrägwand müssen auf einer Länge von 106 cm vom Boden aus gemessen (auf der Oberseite und den Schmalseiten) in einer anderen Farbe als das restliche Hindernis, angestrichen werden, um so die Kontaktzone anzuzeigen. Es sollte keine Leiste auf der oberen Grenze der Kontaktzone angebracht sein, sondern in einem Abstand von wenigstens 10 cm. Der Scheitelpunkt der Schrägwand darf keine Gefahr für den Hund bilden. Wenn nötig, bringt man zum Schutz eine Firstleiste aus Gummi an.
 

Slalom

Anzahl der Stangen: 8, 10 oder 12, Höhe der Stangen: mindestens 100 cm. Zwischenraum zwischen den einzelnen Pfosten 50 bis 65 cm.

Der feste Tunnel

Innerer Durchmesser: 60 cm / Länge 360 cm.

Der feste Tunnel muss aus einem flexiblen Material bestehen, so dass es möglich ist, einen oder mehrere Bögen zu bilden.

Der Sack - Stofftunnel

Der Eingang wird aus einem festen Bogen von 90 cm Länge gebildet, Höhe: 60 cm, Breite: 60 bis 65 cm.

Ausgang aus weichem Material. Länge 300 cm / Durchmesser 60 - 65 cm.

 

Reifen

Der Durchmesser der Reifenöffnung: mindestens 38 cm / höchstens 60 cm. Entfernung des Öffnungsmittelpunktes zum Boden: 90 cm (MINI – AGILITY: 55 cm). Der untere innere Teil des Reifens muss aus Sicherheitsgründen ausgefüllt sein. Der Reifen soll durch ein System von Ketten oder Seilen in der Höhe verstellbar sein; starre Befestigungssysteme sind nicht erlaubt. Das Gerät muss so stabil gebaut sein, dass es unter keinen Umständen von einem durchspringenden Hund umgeworfen werden kann.

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Weitsprung

Zusammengesetzt aus 4 oder 5 Elementen, die in gleichmäßigem Abstand voneinander stehen, um einen Sprung von 120 cm bis 150 cm zu ermöglichen. Länge der Elemente: 120 cm, Höhe des höchsten Elementes: 28 cm, Höhe des niedrigsten Elementes: 15 cm, Breite der Elemente: 15 cm leicht abgeschrägt. Die vier Ecken werden durch Pflöcke gebildet, die mindestens 120 cm hoch und oben mit einem Schutz versehen sind.
 

Wassergraben

Wasseroberfläche: 120 x 120 cm, maximale Tiefe: 10 cm.

Nach Belieben des Richters kann vor dem Wassergraben eine kleine Hürde aufgestellt werden, die eine Höhe von 40 cm nicht überschreiten darf. Die vier Ecken werden durch Pflöcke gebildet, die ungefähr 120 cm hoch und oben mit einem Schutz versehen sind.

Die Kavalettis (= Kleinhindernisse)

Breite: 120 cm - Höhe: höchstens 30 cm. Eine Zusammensetzung der Kavalettis umfasst höchstens vier Elemente, die in gleichem Abstand von 160 cm bis 200 cm aufgestellt werden.
 
  

Beurteilungen

Alle Entscheidungen des Richters sind unwiderruflich.

Das Ziel des Wettbewerbes besteht darin, den Hund dazu zu bringen, die Gesamtheit der Hindernisse in der vorgeschriebenen Reihenfolge und ohne Fehler, und innerhalb der Standardzeit, zu bewältigen. Jedoch ist die Standardzeit nur eine der Erfordernisse, auf keinen Fall darf die Schnelligkeit als hauptsächlichstes Kriterium angesehen werden.

AGILITY ist kein Geschwindigkeitslauf, sondern ein Geschicklichkeitslauf.

Bei der Bewertung geht die Entscheidung zu Gunsten des Hundeführers, der innerhalb der Standardzeit die wenigsten Fehler an den Hindernissen hat. Nur im Falle gleicher Anzahl von Fehlern an den Hindernissen berücksichtigt man bei der Reihung die bessere Zeit. Sollten durch Zufall zwei Hunde gleich sein, sowohl bei den Strafen für die Hindernisse, wie in der Zeit, so kann der Prüfungsrichter einen zusätzlichen Lauf verlangen, um eine Entscheidung zwischen den beiden Konkurrenten herbeizuführen.

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Strafpunkte

Zwei Arten von Strafpunkten werden angewendet:

- Strafen für Fehler auf der Strecke

- Strafen für Überschreiten der Standardzeit

Überschreiten der Standardzeit:

Pro Sekunde über der Standardzeit wird 1 Fehlerpunkt gerechnet.
 

Fehler allgemeiner Art:

  • Der Hundeführer darf nicht zwischen den Start oder Zielpfosten durchgehen; tut er es dennoch, so wird er mit 5 Fehlerpunkten bestraft, außerdem wird die Stoppuhr schon bei seinem Durchgang ausgelöst. 

  • Der Hundeführer berührt seinen Hund während des Umlaufs: 5 Fehlerpunkte für jede Berührung.

  • Der Hundeführer berührt ein Hindernis: 5 Fehlerpunkte für jede Berührung.

 

Fehler bei den Hindernissen:

Jeder Fehler wird mit einer Strafe von 5 Punkten geahndet.

Abwurf:

  • ein Fehler wird angerechnet, wenn ein Element oder das Hindernis selbst fällt, auch wenn es der Hund bereits passiert hat.

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Verweigerung:

  • Stehen bleiben des Hundes vor dem Hindernis

  • Stehen bleiben des Hundes auf der Strecke

  • seitliche Ausweichen des Hundes, um das Hindernis zu umgehen

  • Vorbeilaufen des Hundes am Hindernis und das Umkehren, um es von der falschen Richtung auszuführen

  • Durchspringen zwischen Rahmen und Reifen

  • "Übergehen" statt Überspringen des Weitsprunges

  • Ein Zurückziehen des Hundes, sobald der Hund seinen Kopf oder eine Pfote in die Tunnelöffnung gesteckt hat.

  •  

Kontaktzonen:

Auf der Schrägwand, der Wippe und dem Laufsteg muss der Hund unbedingt wenigstens eine Pfote auf die Kontaktzone setzen, ebenso beim Aufstieg wie auch beim Abstieg. Jeder Fehler wird mit einer Strafe von 5 Punkten geahndet.

Im Falle einer "Verweigerung" muss der Hundeführer seinen Hund am verweigerten Hindernis erneut ansetzen, der Hund muss dann dieses Hindernis passieren. Bringt der Hundeführer seinen Hund nicht zu dem verweigerten Hindernis zurück, wird er disqualifiziert.

Das gleiche gilt auch für den Slalom, wo der Hundeführer seinen Hund sofort an die Fehlerstelle zurückführen muss. (Der Hundeführer darf dabei weder das Hindernis noch den Hund berühren).

Bei Abwurffehlern an einem Hindernis oder Nichtberühren der Kontaktzone wird der Hund zwar mit Fehlerpunkten bestraft, aber der Lauf wird nicht unterbrochen.

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Spezifische Hindernis-Fehler
  

Tisch

Auf dem Tisch muss der Hund während 5 Sekunden verweilen und zwar in der vom Richter festgelegten Position:

- im ersten Grad: liegende Position

- im zweiten Grad: vor der Prüfung bestimmt der Prüfungsrichter die gewünschte Position, entweder: liegend, sitzend oder stehend.

 

Die gewählte Position ist dann für alle Konkurrenten der Prüfung gleich.

Wenn der Hund den Tisch vor Ende der 5 Sekunden und vor dem Befehl des Prüfungsrichters verlässt, wird er mit 5 Punkten bestraft.

Er muss erneut auf den Tisch springen und die restliche Zeit in der vorgeschriebenen Stellung verharren. Andernfalls wird er disqualifiziert.

Die Zeitnahme beginnt erst, wenn der Hund in der vorgegebenen Stellung ist. Sie wird unterbrochen, wenn der Hund diese Stellung verlässt, und erst wieder aufgenommen, sobald er sie wieder einnimmt. Der Sprung auf den Tisch ist von drei Seiten her erlaubt, nämlich A - B und C. Wenn der Hund am Tisch vorbeigeht und die Seite D zum Aufspringen benutzt, wird er mit einer Verweigerung bestraft, muss aber nicht ausscheiden wegen Angehens eines Hindernisses von der verkehrten Seite.

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Wenn der Hund vom Tisch rutscht und auf der Seite D wieder aufspringt, wird dies als Fehler bewertet, der Hund aber nicht disqualifiziert.

Wenn der Hund unter den Tisch geht, wird dies als Verweigerung mit allen Konsequenzen bewertet.

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Anhaltezone am Boden

Diese darf nie am Anfang oder Ende der Strecke platziert sein. Der Hund muss in der vorgegebenen Position einen Stopp von 5 Sekunden im Inneren der markierten Zone einlegen. Die Strafen werden in derselben Art und Weise bewertet wie für den Tisch. Der Hund muss sich mit seinem ganzen Körper im Inneren der Zone befinden, allerdings darf seine Rute über die Begrenzung hinausragen.
 

Laufsteg

Der Hund, der vom Hindernis springt ohne vorher mit allen vier Pfoten den absteigenden Teil berührt zu haben, wird mit einer Verweigerung bestraft: 5 Punkte.
 

Wippe

Der Hund, der von der Wippe springt, bevor er die Achse der Wippe überschritten hat, wird mit einer Verweigerung bestraft: 5 Punkte.
 

Schrägwand

Der Hund der von der Schrägwand springt bevor er mit allen vier Pfoten die absteigende Wand berührt hat, wird mit einer Verweigerung bestraft: 5 Punkte.

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Slalom

Zu Beginn muss sich der erste Pfosten auf der linken Seite des Hundes befinden, der zweite rechts, usw. Wenn der Hund den Slalom falsch beginnt, wird er mit einer Verweigerung bestraft, lässt er unterwegs ein Tor aus, wird er mit einem Fehler bestraft; auf jeden Fall muss der Hundeführer den Fehler sofort berichtigen, indem er seinen Hund zur Fehlerstelle zurückbringt. Der Slalom ist das einzige Hindernis, bei welchem man den Hund zwingt, zu der Fehlerstelle zurückzugehen; dadurch entsteht ein Zeitaufwand, der unter Umständen zu Zeitfehlern führen kann. Das Maximum der Strafpunkte wird begrenzt auf 10, nämlich 2 Verweigerungen oder 1 Verweigerung und 1 Fehler oder 2 Fehler. Im Falle eines falschen Abganges, der Richter muss dies sofort ansagen, muss der Hund zurückkommen und das letzte Teil korrekt passieren. Die Disqualifikation wird ausgesprochen, wenn der Hundeführer dieser Anweisung nicht Folge leistet und das nächste Hindernis überquert.
 

Weitsprung

Die Elemente des Weitsprunges werden so aufgestellt, dass man einen Sprung von 1,20 bis maximal 1,50 m erhält. In der Breite überspringen oder am Hindernis vorbeispringen wird als eine Verweigerung gewertet und mit 5 Punkten bestraft. Berühren, Umwerfen eines Elementes oder eine Pfote zwischen die Elemente setzen, wird mit 5 Punkten bestraft.
 

Wassergraben

Vergleichbar mit dem Weitsprung, ist durch eine niedrige Hürde vervollständigt, die nach Anweisung des Prüfungsrichters aufgestellt wird. Die Strafbestimmungen sind die gleichen wie für den Weitsprung. Wenn der Hund die Wasseroberfläche berührt, erhält er 5 Strafpunkte.

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Kombination von zwei oder drei Hindernissen

Jedes der Elemente einer Kombination wird unabhängig beurteilt. Verweigerungen oder Abwürfe werden addiert. Im Falle einer Verweigerung eines Hindernisses, ist mit der Gesamtheit der Kombination neu zu beginnen.

 

 

Fehler, die den Ausschluss nach sich ziehen

 
- Unkorrektes Verhalten dem Prüfungsrichter gegenüber.

- Misshandlung des Hundes. - Überschreiten der Höchstzeit. - Bei der dritten Verweigerung auf der gesamten Strecke. - Wenn die Hindernisse nicht in der angegeben Reihenfolge überquert werden. - Auslassen eines Hindernisses. - Überqueren eines Hindernisses entgegen der Laufrichtung. - Der Hundeführer überspringt selbst ein Hindernis. - Der Hundeführer hält etwas in der Hand. - Der Hundeführer nimmt seinen Hund an den Start zurück, nachdem derselbe schon die Startlinie überschritten hatte (Ausnahme auf den Befehl des Prüfungsrichters). - Wenn der Hund ein Halsband trägt. - Unterbrechen der Arbeit des Hundes auf dem Parcours durch den Hundeführer, ohne Anordnung des Richters. - Wenn sich der Hund "löst", den Parcours verlässt oder offensichtlich nicht in der Kontrolle des Hundeführers ist.

Der Ausschluss zieht die Disqualifikation nach sich, der Hundeführer und sein Hund müssen den Parcours sofort verlassen. Die Disqualifikation muss (durch Pfeifton oder Hornsignal) vom Prüfungsrichter angezeigt werden.

Alle hier nicht angegebenen Fälle werden durch den Prüfungsrichter beurteilt, selbstverständlich soll der Prüfungsrichter vom Beginn bis zum Ende des Wettbewerbes von gleicher Milde oder gleicher Strenge sein.

 
 

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Fälle von höherer Gewalt

Bei einem Zwischenfall ohne Zutun des Hundeführers, wie z. B. das Umfallen von Hindernissen, das Verwickeln des Stofftunnels, kann der Prüfungsrichter den Hundeführer anhalten und selbstverständlich auch die Zeitnahme.

Nachdem das Hindernis wieder in Ordnung gebracht ist, lässt der Prüfungsrichter die Zeitnahme wieder aufnehmen und setzt den Hund wieder an der Stelle an, wo er angehalten wurde. Alle vor dem Zwischenfall vergebenen Strafpunkte behalten ihre Gültigkeit.

 

 

Organisation eines Wettbewerbes:

Die Vereine, die AGILITY - Prüfungen durchführen wollen, müssen folgende Punkte beachten:

  1. Gelände mit den Mindestmaßen von 20m x 40m. Die Beschaffenheit des Bodens muss derart sein, dass auf dem gesamten Gelände keinerlei Gefahr für den Hund oder den Hundeführer besteht. (Keine Glasscherben, Nägel, Unebenheiten, usw.)

  2. Einen Prüfungsrichter auswählen, der für das vorliegende Programm durch den dhv nominiert und vom VDH und der FCI anerkannt ist.

  3. Es sollen folgende fachkundige Helfer zur Verfügung stehen, um einen reibungslosen Ablauf des Wettbewerbes zu gewährleisten:

Assistenten für den Richter:

Ihre Aufgabe ist es, die Fehlerpunkte, die der Richter angibt, sofort niederzuschreiben, damit der Richter den Hund nicht aus den Augen lassen muss.
 

Zeitnehmer:

Er ist mit der Zeitnahme betraut.

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Zwei Helfer:

Sie sind mit der Aufgabe betraut, die umgefallenen Elemente oder Hindernisse auf ihren Platz zu stellen und den Stofftunnel nach jedem Durchlauf wieder gerade zu legen.
 

2 Schriftführer:

um die Resultate auf die Beurteilungsblätter zu übertragen, die Reihung aufzustellen und die Leistungshefte auszufüllen.
 

Helfer für die Teilnehmer:

mit der Aufgabe, die Konkurrenten in der vorgesehenen Reihenfolge vorzubereiten, um Stockungen zu vermeiden und den guten Ablauf der Prüfung zu gewährleisten.

Eine Mannschaft von ca. 6 Personen ist vorzusehen für das Aufstellen und Versetzen der Hindernisse, gemäß den Angaben des Richters.

 
 
 

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Nationales Agility – Regelwerk

 

Allgemeine Bestimmungen

Diese Regelungen treten am 1. Januar 2002 in Kraft und ersetzen die bisher bei den VDH / Vereinen / Verbänden gültigen Bestimmungen auf nationaler Ebene.

Alle Prüfungen und Wettkämpfe unterliegen in bezug auf Durchführung und Verhalten der Beteiligten sportlichen Grundsätzen. Die Art der Vorführung und deren Beurteilung ist in den VDH- und FCI-Regelwerken festgehalten. Die Vorschriften dieser Regelwerke sind für alle Beteiligten bindend. Alle Teilnehmer haben die gleichen Leistungsanforderungen zu erfüllen. Die Veranstaltungen haben Öffentlichkeitscharakter; Ort und Beginn der Prüfung sind den Mitgliedern öffentlich bekannt zu geben. Die VDH / Vereine / Verbände, die der AZG (VDH-Agility-Kommission) angehören, sind an diese Rahmenbestimmungen gebunden. Den Verbänden ist es gestattet, zu Qualifikationen / Meisterschaften eigenen Zulassungsbestimmungen zu erlassen. Innerhalb von Veranstaltungen nach dem nationalen Regelwerk sind alle Hunde zugelassen. Ausnahme sind die 5 Qualifikationen zur Agility-Weltmeisterschaft und Verbandsqualifikationen / -meisterschaften, die einem zusätzlich Anforderungsprofil unterliegen. Bei allen Punkten, die im nationalen Regelwerk nicht angesprochen sind, gilt das FCI-Regelwerk mit den Zusätzen zu den Agility-Geräten.

VDH-Agility-Veranstaltungen dürfen nur dann von VDH- / FCI-Richtern bewertet werden, wenn ein Terminschutz für die Veranstaltung von dem VDH-Mitgliedsverein / -verband vorliegt, dem der Ausrichter angehört. Die Berufung vereins- / verbandszugehöriger VDH-Agility-Richter regeln die Verbände nach eigenen Vorgaben. Der Einsatz von ausländischen FCI anerkannten Agility-Richtern kann nur dann erfolgen, wenn vom VDH-Mitgliedsverein / -verband über den VDH eine Freigabe des Richters beim ausländischen FCI-Mitglied beantragt und erteilt wurde. Es ist für Richter unzulässig, auf Prüfungen Hunde zu richten, die sich im Besitz oder Eigentum eines auf dieser Veranstaltung amtierenden Richters befinden bzw. deren Halter er ist oder die von Personen gehalten oder geführt werden, die mit ihm in häuslicher Gemeinschaft leben.

Der Richter hat Anspruch auf Kostenersatz, der sich nach den jeweiligen Bestimmungen des Vereines / Verbandes richtet.

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Der Ausrichter ist verpflichtet, dem eingeteilten/vorgesehenen Agility-Richter spätestens 14 Tage vor der Veranstaltung folgende Informationen zu übermitteln:

·           Bekanntgabe der Gesamtzahl der Starter

·           Bekanntgabe der Prüfungsstufen und ggf. Spiele

·           Bekanntgabe der Kategorien

·           Beschreibung des Parcoursgeländes und dessen Größe

·           Auflistung der vorhandenen Geräte

·           Bestätigung, dass die erforderlichen Personen zur ordnungsgemäßen Abwicklung der Veranstaltung - gemäß Vorgaben des FCI-Regelwerks - am Prüfungs-/ Wettkampftag vorhanden sind.

 

An einem Prüfungs-/Wettkampftag dürfen einem Agility-Richter nicht mehr als 1 00 Starter (Team: Hundeführer/Hund) in maximal 300 Starts vorgestellt werden. Abweichungen von dieser Zahl sind nur bei Qualifikationen/Meisterschaften möglich, sofern der ausrichtende Verband sie genehmigte. Vor Eintritt in die Prüfung/Wettkampf sind die entsprechenden Genehmigungen dem amtierenden Agility-Richter vorzulegen.

Der Ausrichter hat in den Zeit- und Organisationsplan die Überprüfung der Identifikation der Hunde, die der Agility-Leistungsrichter dem Prüfungsleiter übertragen kann, und im Bedarfsfall das Einmessen von "Erststartern" einzuplanen.
Nach Möglichkeit soll der Ausrichter während der Veranstaltung den startenden Teams abseits des Prüfungsparcours eine Aufwärmmöglichkeit anbieten.

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Prüfungstage

Samstag, Sonntag und Feiertag

Der Freitag (ab 12.00 Uhr) kann in Verbindung mit Samstag oder Samstag und Sonntag geschützt werden, wenn eine entsprechende Überzahl an Startern gemeldet ist.

Im Rahmen einer Mehrtagesveranstaltung kann am ersten Tag die VDH-Begleithundprüfung und am darauffolgenden Tag die Agility-Prüfung abgelegt werden.

Ein Hundeführer darf in einer termingeschützten Veranstaltung nicht mehr als zwei Hunde vorführen und kann nur an einer Veranstaltung pro Tag teilnehmen. (Beispiel: Verein X führt eine Veranstaltung am Samstag und Sonntag durch, zu der Hundeführer A gemeldet ist. Die von ihm gewählte Prüfungsstufe wird dort am Samstag abgeschlossen. Da es eine Zweitagesveranstaltung ist, die erst mit der Siegerehrung beendet ist, kann er nicht am Sonntag beim Verein Y starten.)

Es steht jedem Hundeführer frei, eine abgelegte Prüfung zu wiederholen, allerdings nicht innerhalb derselben Veranstaltung.

 

Prüfungsstufen und Zulassungsalter

Das Regelwerk ist unterteilt in:

 

      Art der Prüfung/Wettkampf                          Abkürzung      Mindestalter

      Begleithundprüfung/Verhaltenstest                     BH/VT             15 Monate

      Begleithundprüfung-Agility/Verhaltenstest          BH-A/VT         15 Monate

      Beginner-Klasse                                                                       15 Monate

      Agility 1                                                            A 1                  18 Monate

      Agility 2                                                            A 2                  18 Monate

      Agility 3                                                            A 3                  18 Monate

      Jumping 1                                                         JP 1                 18 Monate

      Jumping 2                                                         JP 2                 18 Monate

      Jumping 3                                                         JP 3                 18 Monate

      Senioren-Klasse                                                                       mindestens 6 Jahre

      Agility-Offen                                                     A-offen            18 Monate

      Spiele                                                                                       15 Monate

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Kategorien

Für Hunde, die in den nachstehenden Kategorien gemeldet werden, ist der Nachweis der Größe durch Eintragung in den Leistungsnachweis oder Vorlage des Messprotokolls zu erbringen. Diese Eintragung darf nicht älter als Dezember 2000 sein. Berechtigung zur Messung haben die VDH-Agility-Leistungsrichter. Messungen müssen mit Körmaß vorgenommen werden. Messungen von Zuchtrichtern werden dann in den Leistungsnachweis übernommen, wenn sie im Zusammenhang mit Zuchtschauen/Zuchtprüfungen erfolgten und entsprechend in die Ahnentafel des Hundes eingetragen wurden. Grundsätzlich gilt, Messergebnisse sind nur dann anzuerkennen, wenn der Hund bei der Messung 18 Monate alt war. Bestandsschutz wird für die Hunde gewährt, die bereits im Jahr 2001 in Agility starteten und entsprechend - auch mit jüngerem Lebensalter - vermessen wurden.

 

Drei Größenklassen sind vorgegeben:

      Small (S)                kleiner als 35 cm Widerristhöhe

      Medium (M)           ab 35 cm und kleiner als 43 cm Widerristhöhe

      Large (L)                ab 43 cm Widerristhöhe

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Teilnahmevoraussetzungen

Das Team (Hundeführer/Hund) ist teilnahmeberechtigt wenn:

·  Der Hund identifizierbar ist (Tätowierung oder Chip)

·  der Nachweis über die erfolgreich abgelegte VDH-Begleithundprüfung bzw. Begleithundprüfung-Agility/VT innerhalb einer
   termingeschützten Veranstaltung eines prüfungsberechtigten VDH-Mitgliedsvereines (uneingeschränkt: SV, dhv, ADRK, DV, RZVH,
   PSK, BK, IBC, KfT, DBC, DMC) (ausschließlich Agility-Leistungsrichter: CfBH, DKBS, CBP, VDP VDH-anerkannte Leistungsrichter);

·  der Eigentümer und Hundeführer nachweislich einem VDH-Mitglied angehört;

·  ein gültiger Leistungsnachweis vorliegt;

·  Unmeldung in eine andere Prüfungsklasse sind der Meldestelle bis zum Montag vor der Veranstaltung anzuzeigen;

·  Nachweis der Prüfungsreife (Start in der gemeldeten Klasse) durch Unterschrift des Übungsleiters / Trainers auf der Anmeldung
   zur Prüfung/Wettkampf. Unterschriftsberechtigt ist nur der Übungsleiter/Trainer des Vereines für den sich der Starter zur 
   Prüfung / zum Wettkampf angemeldet hat.

Bei ungerechtfertigter Verweigerung der vorgenannten Bestätigung kann der betreffende Hundeführer die nächsthöhere Instanz zur Klärung einschalten.

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Start von ausländischen Sportlern

·  Hunde, die ständig im ausländischen Besitz stehen und in Deutschland eine Prüfung ablegen, brauchen bei Vorlage des ausländischen
   Leistungsnachweises keine VDH-Begleithundprüfung nachzuweisen;

·  Nachweis der Mitgliedschaft des Eigentümers und Hundeführers zu einem der FCI angeschlossenen Verband;

·  Nachweis der Startberechtigung in der gemeldeten Klasse (Leistungsnachweis oder Agility-Zertifikat);

·  der Hund identifizierbar ist (Tätowierung oder Chip);

·  Ummeldung in eine andere Prüfungsklasse sind der Meldestelle bis zum Montag vor der Veranstaltung anzuzeigen.

 

Grundsätzlich gilt, es dürfen nur gesund erscheinende Hunde zur Prüfung zugelassen werden. Vereinsveranstaltungen sind für alle Mitglieder der dem VDH angeschlossenen Vereine / Verbände offen.

Bei Nichteinhaltung der vorgenannten Punkte besteht keine Startberechtigung in der Prüfung / dem Wettkampf.
Der Prüfungs-/Wettkampfleiter ist dem Agility-Richter verpflichtet, kein Team an den Start gehen zu lassen, welches die Startbedingungen nach diesem Regelwerk nicht erfüllt.

   

 

Spezifische Startvoraussetzungen in den Klassen

Beginner-Klasse

·  Startberechtigt ist nur der Hund, für den eine bestandene VDH-Begleithundprüfung (siehe allgemeine Bestimmungen) nachgewiesen wird.
   Der Start in dieser Klasse liegt im Ermessen des Hundeführers.

·  Der Hund, der mindestens 15 Monate alt ist und bisher nicht in der Prüfungsstufe A 1 startete.

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Prüfungsstufe A 1

·  Startberechtigt ist nur der Hund, für den eine bestandene VDH-Begleithundprüfung (siehe allgemeine Bestimmungen) nachgewiesen wird.

·  Der Hund, der mindestens 18 Monate alt ist.

 

Prüfungsstufe A 2

·  Startberechtigt ist der Hund, für den dreimal innerhalb von VDH-geschützten Prüfungen / Wettkämpfen eine Platzierung 1-3 mit
   fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder zehn fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei
   verschiedenen VDH-Agility-Richtern in der Stufe A 1 nachgewiesen werden.

·  Ein Abstieg aus der Klasse 2 in die Klasse 1 ist freiwillig. Für einen erneuten Aufstieg sind die oben genannten Bedingungen 
   erneut zu erfüllen.

 

Prüfungsstufe A 3

·  Startberechtigt ist der Hund, für den drei innerhalb von VDH-geschützten Prüfungen / Wettkämpfen eine Platzierung 1-3 mit fehlerfreien vorzüglichen Ergebnissen oder zehn fehlerfreie vorzügliche Ergebnisse ohne Platzierung unter mindestens zwei verschiedenen VDH-Agilily-Richtern in der Stufe A 2 nachgewiesen werden.

·  Ein Abstieg aus der Klasse 3 in die Klasse 2 ist freiwillig. Für einen erneuten Aufstieg sind die oben genannten 
   Bedingungen erneut zu erfüllen.

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Senioren-Klasse

·  Ein Start in der Senioren-Klasse liegt im Ermessen des Hundeführers, sofern der vorgestellte Hund mindestens 6 Jahre alt ist,

·  ein entsprechender Eintrag „Senioren-Klasse ab:............ „ im Leistungsnachweis vom entsendenden Verband eingetragen wurde;

·  nach der Eintragung in die Senioren-Klasse kann der Hund nicht mehr zurück in eine andere Prüfungsstufe.

 

Jumping

Der Jumping wird in den Prüfungsstufen 1 - 3 angeboten. Der Start eines Hundes in der jeweiligen Stufe richtet sich ausschließlich nach seiner Startberechtigung in den Prüfungsstufen Agility.

 

Erworbene Ausbildungskennzeichen sind ausschließlich in einen Leistungsnachweis einzutragen und zwar in den des Vereines/Verbandes, für den der Starter sich zur Prüfung/zum Wettkampf meldete. In weitere für den Hund erstellte Leistungsnachweise wird nicht eingetragen und Nachtragungen zu einem späteren Zeitpunkt sind nicht zulässig.

 

Spiele

Teilnahmeberechtigt sind alle Hunde, welche die Voraussetzungen für den Start in der Klasse Beginner erfüllen. Das Ergebnis wird in keinen Leistungsnachweis eingetragen.

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Parcoursgestaltung Beginner und Senioren

 

Beginner

Der Parcours unterscheidet sich zu dem der Prüfungsstufe A 1 durch eine niedrigere Sprunghöhe (mindestens 5 bis maximal 1 0 cm unter der Mindesthöhe der jeweiligen Kategorie), dem einfacheren Streckenverlauf und der festgelegten Laufgeschwindigkeit. In diesem Parcours werden der Slalom, die Wippe, und der Reifen nicht gestellt. Eine Eintragung in den Leistungsnachweis erfolgt nicht. Im Gegensatz zu den allgemeinen Bestimmungen wurde folgendes festgelegt: Am Tag des erstmaligen Starts in der Al kann das Team zusätzlich vorher in der Beginner-Klasse innerhalb derselben Veranstaltung starten.

 

Senioren

Der Parcours unterscheidet sich zu dem der anderen Prüfungsstufen durch eine niedrigere Sprunghöhe(mindestens 5 bis maximal 10cm unter der Mindesthöhe der jeweiligen Kategorie) und der Laufgeschwindigkeit. In diesem Parcours werden der Reifen und der Slalom nicht gestellt. Die Wand muss für die Kategorien S und M auf 150 cm und für L auf 170 cm abgesenkt werden. Die Ergebnisse der Senioren-Klasse werden in den Leistungsnachweis eingetragen. Die Senioren-Klasse ist auf dem Parcours der A2 zu laufen.

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Disziplinarrecht

Der Prüfungs-/Wettkampfleiter ist für die Gewährleistung von Ordnung und Sicherheit im gesamten Veranstaltungsgelände verantwortlich. Der Agility-Richter ist berechtigt, bei Nichtbeachtung von Ordnung und Sicherheit, die Veranstaltung zu unterbrechen oder zu beenden. Grobe Verstöße des Hundeführers gegen die VDH-/FCI-Regeln, gegen diese Rahmenbestimmungen, gegen die Regeln des Tierschutzgesetzes und gegen die guten Sitten können zum direkten Ausschluss von der Veranstaltung führen.
Der amtierende Richter hat in diesen Fällen an die zuständigen Verbands-/ Vereinsgremien eine Meldung abzugeben. Von dort wird von den Beteiligten (Verein, Gruppe, Hundeführer, Veranstaltungsleitung, Zeugen) eine Stellungnahme angefordert, die dann zum Beschluss über eine weitergehende Disziplinarstrafe (Verweis, Sperre, Ausschluss auf Zeit oder Dauer von Veranstaltungen allgemein, Qualifikationen / Meisterschaften insbesondere oder Ausschluss auf Dauer oder Zeit als Mitglied) führen kann.
Letztgenannte Ausschlüsse müssen in den satzungsgemäßen Gremien der Vereine/Verbände beschlossen werden. Der AZG-Geschäftsstelle/VDH-Agility-Kommission ist auf jeden Fall Mitteilung zu machen.
Bei Ausschluss des Hundeführers aus einem Verein / Verband kann eine Veröffentlichung im jeweiligen Vereins- / Verbandsorgan erfolgen.
Das Urteil des Agility-Richters ist unanfechtbar. Jegliche Kritik an dem Urteil kann die Verweisung vom Hundesportgelände und weitere Disziplinarmassnahmen nach sich ziehen. In begründeten Fällen, die sich nicht auf Tatsachenentscheidungen, sondern auf Regelverstöße des Agility-Richters beziehen, ist eine Beschwerde möglich- Diese Beschwerde ist schriftlich beim zuständigen VDH-Mitglied (Verein / Verband) einzureichen. Sie kann nur über die Prüfungs-/Wettkampfleitung eingereicht werden und muss vom Beschwerdeführer und dem 1. Vorsitzenden des örtlichen Vereins (Veranstalter), sowie einem weiteren Zeugen unterschrieben sein. Diese Beschwerde muss innerhalb von 8 Tagen nach dem Vorfall (Poststempel) an den zuständigen VDH-Verband/-Verein abgesandt sein. Aus der Anerkennung einer solchen Beschwerde leitet sich kein Anspruch auf Revidierung des Richter-Urteils ab.

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Siegerehrung

Die Siegerehrung ist der Abschluss einer Prüfung/eines Wettkampfes. Alle Beteiligten, Agility-Richter, Hundeführer und Prüfungs-/Wettkampfleitung haben daran teilzunehmen. Die Siegerehrung gehört zur Prüfung. Fehlverhalten von Teilnehmern und/oder deren Hunden kann Disziplinarmaßnahmen nach sich ziehen.

 

Modalitäten zu den 5 VDH-Qualifikationsläufen zur Weltmeisterschaft Agility

 

Grundsätzlich ist ein Qualifikationslauf und der Finallauf in einer Halle durchzuführen.

 

·  Startberechtigt sind alle Hundeführer mit ihren Hunden, die die Mitgliedschaft des Eigentümers des Hundes und ihre eigene zu einem VDH-Verein/Verband nachweisen können und die im Besitz eines gültigen Leistungsnachweises sind;

·  die den Nachweis durch Eintrag in den Leistungsnachweis erbringen, dass das Team innerhalb der Saison 
   (Erstes Wochenende nach dem VDH-Finale und vor dem Meldeschluss für das neue Jahr) dreimal vorzügliche Leistungen in A 3 für den
   entsendenden VDH / Verein / Verband in VDH-geschützten Veranstaltungen unter zwei verschiedenen VDH-Agility-Richtern erzielte.

·  Teilnehmer der Vorjahres-Agility-WM sind automatisch qualifiziert.

·  Alle Teams, die am ersten Qualifikationslauf teilnehmen, verpflichten sich (bis auf die Inanspruchnahme eines Streichergebnisses,
   welches weder der Hallenlauf noch das Finale sein darf und bis zum jeweiligen Meldeschluss über den zuständigen VDH / Verein /
   Verband bekannt zu geben ist) unabhängig von den erlaufenen Punkten in allen Veranstaltungen anzutreten. (Eigene Erkrankung
   und/oder die des Hundes ist durch Attest nachzuweisen.). Für Teams, die sich nicht ordnungsgemäß abmelden, gilt, dass sie im
   nächsten Jahr einvernehmlich mit allen entsendenden Verbänden zu keiner VDH-Qualifikation zugelassen werden.

·  Die VDH-Agility-Kommission beschließt den Punkteschlüssel, der in den einzelnen Qualifikationen zur Anwendung kommt. 
   Dieser Schlüssel ist vor dem ersten Qualifikationslauf bekannt zu geben.

 

Die maximale Anzahl der Teilnehmer, die zur FCI-Weltmeisterschaft entsandt wird, bestimmen die Mitglieder der VDH-Agility-Kommission mehrheitlich am Tag des Finallaufes unter Berücksichtigung der Größe des Starterfeldes und der gezeigten Leistungen in den VDH-Qualifikationen.
Der Mannschaftsführer bestimmt nach dem letzten Trainingstag am Austragungsort der jeweiligen WM, wer als Mannschaftsmitglied und/oder Einzelstarter in den Wettbewerb geht.

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VDH-Deutsche Meisterschaft

Zugelassen werden Teams (Hundeführer/Hund), die über einen VDH - Mitgliedsverein / -verband gemeldet werden, unabhängig davon, ob sie einen Hund mit oder ohne anerkannte Ahnentafel oder einen Mischhund führen, sofern er folgende Leistungsanforderungen erfüllt:

·  Das Team hat innerhalb der laufenden Saison (erste Wochenende nach der vorjährigen VDH-Meisterschaft bis zum Meldschluss für das laufende Jahr) unter zwei verschiedenen VDH-Agility-Richtern in VDH-geschützten Veranstaltungen dreimal die Note vorzüglich in der Prüfungsstufe A 3 kombiniert mit den Platzierungen 1 – 3 nachzuweisen durch Eintragung der Leistungen im Leistungsnachweis des entsendenden VDH/Vereins/Verbandes.

 

 

Dieses Regelwerk wurde auf Antrag der VDH-Agility-Kommission und Empfehlung der AZG vom VDH-Vorstand beschlossen und tritt mit Veröffentlichung in Kraft.

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Allgemeines zur Ausbildung

Das Übungs- und Aufbauprogramm erfolgt stufenweise. Die Grundvoraussetzung, um mit der Arbeit für Agility beginnen zu können ist, dass vom Hundeführer und dem Hund die Gehorsamsübungen der dhv - Begleithundprüfung beherrscht werden. Ein Prüfungsnachweis ist allerdings nicht erforderlich.

Der Hundeführer muss sich mit den Regeln des Parcours vertraut machen und anschließend mit dem Hund stufenweise die einzelnen Hürden und Geräte üben. Man beginnt mit den leichtesten Hindernissen und mit den leichtesten Übungen. Nach Beherrschung der Hürden und Geräte ist der Parcours gemäß den Bestimmungen für Agility durchzuarbeiten.
 

Übungsprogamm

Übungen an den einzelnen Hindernissen mit sofortiger Korrektur der Fehler.

Übungen an Hindernisgruppen - lernen, mehrere Hindernisse nacheinander zu nehmen - Anhalten - Richtungsänderungen -

Verbesserung der Arbeit an den einzelnen Hürden. Geschwindigkeitstraining, besonders beim Slalom - Übungen an Hindernisgruppen - lernen, mehrere Hürden nacheinander zu nehmen - Richtungsänderungen - Übungen mit Hör- und Sichtzeichen um Richtungsänderungen vorzunehmen - Absolvieren eines Parcours "Jumping" - Absolvieren eines Parcours "Agility" mit Zeitnehmung.

Um die Hundeführer zu motivieren und um es ihnen allen zu ermöglichen ihre Fortschritte zu messen, empfehlen wir, etwa alle zwei Monate einen Fähigkeitstest durchzuführen, dessen Schwierigkeitsgrad der jeweils in den verschiedenen Klassen geleisteten Arbeit entspricht.

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Die Arbeit an den Hindernissen

Das Gewöhnen an die einzelnen Hürden muss schrittweise erfolgen. Bei den an den Hund gestellten Aufgaben muss der zunehmenden Schwierigkeit und der Größe des Hundes Rechnung getragen werden.

WICHTIG: Agility - Übungen eignen sich auch für Junghunde. Es muss jedoch unbedingt beim Springen berücksichtigt werden, dass kleine bis mittlere Rassen ihr Wachstum erst mit ca. 12 Monaten, große Rassen erst mit ca. 18 Monaten beendet haben. Damit während der Wachstumsphase Gelenk- und Muskulaturschäden vermieden werden, sollen die Springübungen immer dem Alter entsprechend durchgeführt werden.
 

Die Hürden

Anfangs wird an einer Hürde geübt, die aus waagrecht liegenden Stangen besteht und nicht höher als 40 cm ist. (Für Mini - Agility dementsprechend niedriger). Der angeleinte Hund wird gerade gegen die Hürde geführt und kurz davor zum Stehen gebracht. Der Hundeführer übersteigt das Hindernis und fordert seinen Hund von der anderen Seite der Hürde mit dem Wort "Hopp" oder "Spring" zum Springen auf, wobei er zurücktritt und durch leichten Zug an der Leine nach oben den Hund zum Sprung animiert. Diese Übung ist zu wiederholen, bis der Hund seine Aufgabe kennt, erst dann wird ohne Leine gearbeitet. Nach jedem ausgeführten Sprung über die Hürde soll der Hund vor seinem Führer stehen bleiben. Das Hindernis wird nach und nach bis zu der vorgeschriebenen Höhe erhöht.

Ist dieses Ziel erreicht, werden die anderen Hürden in Angriff genommen.

Es sind dies:

Die geschlossene Hürde, die offene Hürde, die Besenhürde, die Mauer oder der Viadukt.

Springen ist für den Hund mit keinerlei Schwierigkeit verbunden. Man soll aber ab Beginn der Übungen immer auf einer korrekten Durchführung der Sprünge bestehen. Zeigt der Hund z.B.. die Neigung, sich mit den Hinterläufen auf dem Hindernis abzustützen, ist eine sofortige Korrektur vorzunehmen. Solche Fehler hemmen die Weiterausbildung und den Erfolg.

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Der Reifen

Meistert der Hund den Sprung über die verschiedenen Hürden, kann man zur Übung am Reifen übergehen.

ACHTUNG: Hier genügt das Können alleine nicht mehr - der Hund muss zusätzlich mit Genauigkeit und auch mit Unerschrockenheit springen. Zuerst wird der Hund mit dem auf dem Boden stehenden Reifen bekannt gemacht. Danach wird wie bei den Hürden vorgegangen. Der Hundeführer steht auf der gegenüberliegenden Seite des Reifens, wobei die Leine durch den Reifen hindurch gezogen wird. Gleichzeitig mit der Aufforderung "Hopp" oder "Spring" ermuntert der Hundeführer den Hund durch einen leichten Zug an der Leine, durch den Reifen hindurch zu springen. Anfänglich ist es öfters notwendig, dass der Hundeführer dem Hund etwas hilft, indem er ihn genau vor die Reifenöffnung platziert. Hat der Hund mehrere korrekte Sprünge ausgeführt, wird ohne Leine weitergearbeitet.

Dann wird der Reifen stufenweise in seine normale Stellung bzw. Höhe Der Hund muss nun lernen, dass Hindernis aus verschiedenen zu meistern. Er muss den Moment des Absprunges bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten einschätzen können. Es darf nur durch einen vollständig bewegungslosen Reifen gesprungen werden.
 

Der Weitsprung

Das Anlernen des Weitsprunges erfolgt, indem der Hund angeleint auf Schulterhöhe neben seinem Führer in gerader Linie auf den Weitsprung mit schneller Gangart (Laufschritt) geführt wird. Die Leine wird mit der Aufforderung "Hopp" oder "Spring" kurz nach oben gezogen. Zu Beginn sollte der Weitsprung nicht mehr als 1m betragen. Wenn der Hund die Übung korrekt ausführt wiederholt man sie ohne Leine. (Gleiche Vorgangsweise wie beim Wassergraben).

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Der Tisch/Liegezone

Wenn sich der Tisch am Anfang des Parcours befindet, ist er ein Unterordnungstest. Der Hund muss 5 Sekunden auf dem Tisch verharren. Stellung wird fast immer liegend verlangt, aber dann auch sitzend und stehend üben.

Die Liegezone, die sich am Boden befindet, darf nie am Anfang oder Ende des Parcours platziert werden. Hier muss der Hund 5 Sekunden in liegender Stellung verharren.

Um diese Hindernisse zu meistern, muss der Hund bereits. eine gute Führigkeit aufweisen. Der Hundeführer lehrt den Hund auf den Hörzeichen "Hopp" oder "Spring" auf den Tisch zu springen. Der nächste Schritt besteht darin, den Hund in liegender Stellung auf dem Tisch verharren zu lassen. Hörzeichen "Platz", "Bleib". Nach und nach lernt der Hund dann die Reihenfolge der Hörzeichen "Hopp, Platz, Bleib". (Später "Hopp, Sitz/Steh, Bleib")

Bei der Ausbildung für die Liegezone wird gleich vorgegangen, nur wird das Hörzeichen "Hopp" durch "Voran" ersetzt. Hörzeichenreihenfolge = "Voran, Platz, Bleib". (Die Worte für die Hörzeichen sind nicht bindend, sie können vom Hundeführer auch selbst ausgewählt werden).
 

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Der Tunnel

Dieses Hindernis ist für den Hund besonders ungewohnt. Sein Zögern muss überwunden werden. Hierzu führt man den Hund vor die Tunnelöffnung, man redet ihm beruhigend zu und versucht ihn zu veranlassen, auf das Hörzeichen "Voran", die Röhre zu betreten. Bei anfänglichen Schwierigkeiten kann man sich mit einem Ball oder sonst einem, auf den Hund anziehend wirkenden Gegenstand, behelfen. Man wirft diesen in den Tunnel und animiert den Hund, ihn zu bringen. Nützt dies nichts, kriecht der Hundeführer als erster in den Tunnel. Sehr wahrscheinlich wird ihm sein Hund folgen. Hat der Hund erst einmal den Tunnel passiert, ist die erste Hemmschwelle des Hundes normalerweise gelöst.
 

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Der Stofftunnel

Dieses Hindernis sollte erst in Angriff genommen werden, wenn der Hund ohne weiteres durch den festen Tunnel läuft. Beim ersten Versuch platziert man den Hund vor den Eingang des Tunnels, rollt den Stoff vollständig zurück und stellt den Hundeführer auf die gegenüberliegende Seite. Er soll so stehen, dass er von seinem Hund gesehen werden kann. Der Hundeführer ruft den Hund mit "Hier" zu sich und ermuntert ihn zu ihm zu kommen.

Ist die Übung gelungen, beginnt man von vorne, wobei der Stoffteil des Tunnels allmählich abgerollt wird, aber noch hochgehoben bleibt. Der Hund soll seinen Führer noch immer sehen können. Ist der weiche Teil vollständig abgerollt und geht der Hund ohne jegliches Zögern hindurch, lässt man den Stoff in seine natürliche Lage auf den Boden fallen. Der Hundeführer ermuntert seinen Hund mit der Stimme.

WICHTIG: Niemals einen Hund in den Stofftunnel schicken, wenn der Stoffteil verwickelt ist. Der Hund kann sich darin verfangen und in Panik geraten.
 

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Die Schrägwand

Anfänglich sollen die beiden Aufstiegsrampen so weit wie möglich auseinandergezogen werden, um die Höhe und die Neigung zu verringern. Während der ersten Versuche soll der Hund an der Leine geführt werden. Auf das Hörzeichen "Hopp" oder "Spring" soll er die Rampe annehmen, über die Planke laufen und auf der anderen Seite wieder heruntersteigen. Sobald der Hund furchtlos das Hindernis meistert, zeigt man ihm, wie er auf die Kontaktzonen treten soll. Nach und nach wird die Höhe vergrößert, wobei jegliches Überspringen der Kontaktzonen sofort zur korrigieren ist. Kontaktzonenfehler kommen an der Schrägwand am häufigsten vor. Eine bewährte Hilfe, um den Hund zu veranlassen die Kontaktzonen zu betreten, besteht darin, einen Autoreifen vor der Aufstiegs- und Abstiegsrampe zu befestigen. Um hindurchschlüpfen zu können, wird der Hund die ganze Länge der Rampe ablaufen müssen. Das gleiche Ergebnis erhält man, wenn der Hundeführer sich mit gespreizten Beinen vor die Rampe stellt und den Hund zwischen den Beinen hindurchgehen lässt.
  

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Der Laufsteg

Dieses Hindernis erfordert vom Hund sowohl Gleichgewicht wie auch Unbefangenheit und Furchtlosigkeit. Die Ausbildung muss ruhig und ohne Hast angegangen werden. Unter keinen Umständen darf der Hund am Zughalsband geführt werden. Bei einem Fall oder Absprung kann sich der Hund verletzen. Der Hundeführer bringt seinen Hund zur Aufstiegsrampe und gibt dem Hund das Hörzeichen "Hinauf". Anfänglich sollten der Ausbilder und der Hundeführer den Hund rechts und links begleiten, um ihn zu ermutigen. Wenn es Schwierigkeiten beim Hinaufsteigen und bei der Überquerung des Laufsteges gibt, soll der Hundeführer den Hund aufheben, an das Ende des Steges stellen, dort wo die Abstiegsrampe anfängt und ihn ermuntern hinabzusteigen.

Danach wird der Hund schrittweise immer vom Abstiegspunkt auf den Laufsteg gehoben. Um dem Hund das nötige Vertrauen zu geben, empfiehlt es sich, ihn mehrmals sowohl auf den Auf- und Abstiegsrampen, wie auch auf dem Laufsteg halten zu lassen (sitzend oder liegend). Sobald der Hund ohne Leine arbeiten kann, bringt man ihm bei, korrekt auf die Kontaktzonen zu treten. Jeder Fehler muss umgehend korrigiert werden.
  

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Die Wippe

Erst nachdem die Arbeit an der Schrägwand und dem Laufsteg problemlos geworden ist, bringt man den Hund zur Wippe und gibt ihm das Hörzeichen "Hinauf". Nachdem er am vorherigen Hindernis das Halten des Gleichgewichts gelernt hat, muss der Hund nun noch lernen, seine Furcht vor einem beweglichen Hindernis zu überwinden. Die Wippe ist ein schwieriges Hindernis, wenn aber keine Ausbildungsfehler gemacht werden, gewöhnt sich der Hund sehr rasch an dieses Gerät. Es wäre von Vorteil, wenn der Ausbilder anfangs den einen Teil der Wippe halten würde, um ein jähes Herabkrachen zu verhindern.

Das Wesentliche besteht darin, dem Hund klar zu machen, dass das Brett sich nicht von selbst bewegt. Er muss begreifen, dass das Schaukeln durch ihn selbst ausgelöst wird. Dazu wird der Hund an kurzer Leine bis zum Kipppunkt der Wippe hinauf geführt und angehalten, bevor sich das Brett zu neigen beginnt. Nachdem sich der Hund ruhig verhält, soll er einen Schritt noch vorne machen. Dann wird er wieder angehalten und festgehalten, während sich das Brett neigt. Erst wenn es den Boden berührt hat, wird der Hund langsam herabgeführt.

Die Übung wiederholen, indem man sorgfältig auf ein präzises Anhalten des Hundes achtet. Dadurch lernt er, dass sich das Brett allein durch sein Auftreten in Bewegung setzt. Es muss verhindert werden, dass der Hund zu schnell herabläuft. Wie bei der Ausbildung am Laufsteg wird der Hund mit dem Hindernis vertraut gemacht, indem man ihn wiederholt während des Abstieges absitzen lässt. Sobald der Hund das Hindernis auch unangeleint meistert, soll man darauf achten, dass er die Kontaktzonen nicht überspringt.

WICHTIG: Die Stabilität der Wippe muss jeweils vor der Arbeit kontrolliert werden.
 

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Der Slalom

Dies ist das am schwersten zu meisternde Hindernis, welches vom Hund gleichzeitig Führigkeit, Intelligenz und perfekte Beherrschung des bereits Gelernten voraussetzt. Wie bei den vorausgegangenen Übungen sind Fehler sofort zu korrigieren.

ACHTUNG: Die erste Absteckung muss sich unbedingt auf der linken Seite des Hundes befinden.

 

Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten an, um den Slalom zu üben bzw. zu erlernen.

1. Absteckung in V - Form

Der Hundeführer bringt seinen angeleinten Hund zum Beginn der Slalom - Strecke (1. Absteckung links vom Hund). Er ermutigt ihn durch das 1. Tor zu gehen, wobei er das Hörzeichen "Slalom" gibt. Dieses Hörzeichen wird bei jedem Tor wiederholt. Die V - förmige Absteckung erleichtert dem Hund die Begegnung mit diesem, für ihn vollständig neuen Hindernis. Die Tore sollen ganz allmählich enger werden, so dass der Hund gegen Ende der Slalom - Strecke gezwungen ist, sich hindurch zu schlängeln. Während dieser Übungsphase muss der Hundeführer die Leine in senkrechter Lage halten, damit der Hund in seiner Fortbewegung nicht behindert wird. Wiederholen, bis der Hund die Übung begriffen hat.

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2. Abgrenzen der Tore

Je zwei Absteckungen werden mit Draht verbunden - die Tore sind somit für den Hund abgegrenzt. Am Anfang wird nach der gleichen Methode wie unter 1. gearbeitet. Danach wird ohne Leine gearbeitet. Der Hund geht neben dem Hundeführer und dieser gibt bei jedem Tor das Hörzeichen "Slalom". Jeder Fehler muss sofort korrigiert werden.

Sobald der Hund die Strecke fehlerlos abläuft, wird mit der Arbeit auf Distanz begonnen. Der Hund sitzt am Beginn der Slalom - Strecke, während sein Führer sich an das andere Ende des Slaloms begibt. Von dort aus gibt er dem Hund das Hörzeichen "Slalom". Der Hund soll nun in Richtung Hundeführer gehen, indem er den Slalom korrekt durchläuft. Die nächste Stufe besteht darin, dem Hund das Hörzeichen "Slalom" nicht von vorne, sondern hinter dem Hund stehend zu geben. (Der Hundeführer bleibt am Anfang der Slalom - Strecke stehen). Der Hund muss die Strecke fehlerlos durchlaufen. Führt er die Übung korrekt und sicher aus, ist lediglich noch die üben. Hierzu ist Motivation die beste Art und Weise den Hund anzuspornen. Zeigt der Hund z.B.. Freude am Bringen von Gegenständen, wird ihm ein solcher vor dem Slalom - Hindernis gezeigt. Der Hundeführer hält den Gegenstand in der Hand und animiert den Hund, ihm durch den Slalom hindurch zu folgen. Nach Passieren des letzten Tores wird der Gegenstand als Belohnung geworfen und der Hund dann aufgefordert, den Gegenstand zurückzubringen.

WICHTIG: Der Hund muss in der Lage sein, den ganzen Slalom fehlerlos zu durchlaufen. Nur wenn dies zutrifft, wird der Gegenstand als Belohnung geworfen. Andernfalls ist die Übung zu wiederholen. Auch darf der Gegenstand stand nicht zu früh geworfen werden, da der Hund dadurch veranlasst würde, die Slalom - Strecke vor deren Ende zu verlassen, um dem Gegenstand nachzulaufen.

Der letzte Teil besteht darin, dass sich der Hundeführer 5 bis 6 m entfernt vom Slalom aufstellt und aus dieser Distanz den Hund mit dem Hörzeichen "Voran" in Richtung des Hindernisses schickt. Sobald der Hund beim ersten Tor angekommen ist, ertönt das Hörzeichen "Slalom". Der Hund muss daraufhin die ganze Länge des Slaloms durchlaufen. Jeder Fehler muss sofort korrigiert werden.

  

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Kavaletti = Kleinhindernis

Diese Kleinhürden haben nur eine Höhe von 30 cm und stehen vier an der Zahl hintereinander in einem Abstand von jeweils 1,60 bis maximal 2 m zueinander.

Der angeleinte Hund wird gerade gegen die erste Kleinhürde geführt, der Hundeführer übersteigt das Hindernis und animiert seinen Hund durch das Hörzeichen "Hopp" oder "Spring" das Hindernis zu überqueren.

Diese Übung ist zu wiederholen, bis der Hund alle vier hintereinander stehenden Kleinhürden überspringt. Kennt der Hund die an ihn gestellte Aufgabe, wird ohne Leine gearbeitet.

  

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Aufbau der Arbeit am Parcours

Hat man erreicht, dass der Hund die verschiedenen Hindernisse einzeln meistert, kommt der schwierigste und interessanteste Teil der Arbeit: Der Hund soll lernen, eine Gruppe von Hindernissen fließend in der schnellen Gangart und mit Richtungsänderungen zu meistern.

Anfänglich bedient man sich einer Hürdenreihe, deren Überwindung für den Hund mit keinerlei Problemen verbunden ist. Es wird ohne Leine und ohne Halsband gearbeitet. Vor der ersten Hürde wird der Hund zum Stehen gebracht. Dann gibt ihm der Hundeführer das Hörzeichen "Fuß" und läuft parallel zum Hund, bei jeder Hürde das Hörzeichen "Hopp" oder "Spring" rufend. Hat der Hund begriffen, mehrere Hürden hintereinander zu nehmen, werden Richtungsänderungen eingebaut. Es werden drei bis vier Hürden so aufgestellt, dass der Hund von links nach rechts und umgekehrt geführt werden kann.

BEISPIEL: Der Hundeführer platziert seinen Hund gegenüber der Hürde 1 und steht selber links derselben. Ohne seine Stellung zu verändern, gibt er dem Hund das Hörzeichen "Hopp" oder "Spring" und weist ihm die Richtung mittels eines Handzeichens. (Besser noch, im Fall der Hund soweit fortgeschritten ist - "Links, Hopp"). Der Hundeführer schickt somit seinen Hund über die Hürde Nr. 4, hat der Hund diese überquert, ruft ihn der Hundeführer mit dem Hörzeichen "Zurück" zu sich, so dass der Hund erneut über die Hürde (in entgegengesetzter Richtung) springen muss. Auf das Hörzeichen "Rechts, Hopp", hat der Hund die Hürde Nr. 1 zu nehmen. Hund anhalten, die Übung fortführen, indem die Reihenfolge der Sprünge immer geändert wird.

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(Hürde 1, Hürde 2 hin und zurück, Hürde 1 in entgegengesetzter Richtung)

1, 2, 2, 1

4, 1, 1,4

2, 1, 1,2

4, 2, 2, 4

Danach stellt sich der Hundeführer in der Mitte der Hürden auf, von wo aus er den Hund dirigiert.

1, 2, 3

3, 2, 1

3, 4, 1

3, 4, 2 etc.

WICHTIG: Eine Hindernisgruppe darf nie zweimal in derselben Richtung absolviert werden, damit der Hund sich die Strecke nicht einprägen kann und gezwungen ist, sich ganz auf die Hörzeichen seines Führers zu verlassen.

Nachdem der Hund gelernt hat, mehrere Hürden nacheinander inkl. Richtungsänderungen zu nehmen, wird ein Parcours aus verschiedenartigen Hindernissen zusammengestellt. Sukzessive sollen die Hindernis Bewältigung in immer schnellerem Tempo erfolgen. Fehler müssen auf der Stelle korrigiert werden.

Zeigt der Hund durch eine fehlerlose Ausführung der verschiedenen Übungen, dass er gelernt hat, was von ihm erwartet wird, kann man ihn einen vollständigen Parcours durchlaufen bzw. springen lassen.

Anfangs wird man eine einfache Zusammenstellung der verschiedenen Geräte vornehmen. Am Ziel ist der Hund ausgiebig zu loben, damit ihm klar wird, dass es sowohl einen Start wie auch ein Ziel gibt und er nicht unterwegs stehen bleibt oder vom Parcours wegläuft. In dieser Ausbildungsphase ist die Stelle, die der Hundeführer auf dem Parcours einnimmt, sehr wichtig. Je nach dem Stand der Ausbildung und entsprechender Führigkeit des Hundes soll der Hundeführer sich so platzieren, dass er den Hund sowohl auf Distanz führen und/oder dirigieren kann und ihn bei besonders schwierigen Hindernissen wie z. B. beim Slalom, bei den Kontaktzonen und bei Richtungsänderungen, aus der Nähe kontrollieren bzw. korrigieren kann.

Mit fortschreitendem Training, das heißt gemäß dem Ausbildungsstand des Hundes, wird der Parcours immer komplexer gestaltet. Dem Hundeführer und dem Hund wird die Möglichkeit gegeben, das ganze Können zu zeigen. Dabei darf man dem Hund nie und unter keinen Umständen irgendwelche Fallen stellen. Es wäre dies ein grober Fehler und widerspräche ganz dem Geist des Agility - Sportes. Wie bereits empfohlen, sollte die Aufstellung des Parcours immer wieder verändert werden, um jede Automatisierung des Hundes bei der Arbeit auszuschließen. Wie bei einem Wettbewerb üblich, wird auf dieser Ausbildungsstufe mit dem Hund ohne Leine und ohne Halsband gearbeitet.

Der Faktor der Geschwindigkeit kann durch Festlegung einer Standardzeit (SZ) zum Ablaufen des Parcours eingeführt werden, wobei das Können des Hundes und die Ausführung der von ihm verlangten Arbeit zu berücksichtigen sind. Bei dieser Gelegenheit sei einmal mehr daran erinnert, dass auf dem Agility - Parcours die Geschwindigkeit alleine nicht maßgebend ist. Gewinner wird der Hund sein, der die wenigsten Fehler auf dem Parcours hat und innerhalb der SZ ist.

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Einige Tipps

- Die Sozialisierung der Hunde untereinander ist ständig zu schulen und zu fördern.

- Vor der Arbeit am Parcours ist darauf zu achten, dass sich die Hindernisse in absolut einwandfreiem Zustand befinden.

- Ausschließlich mit Agility - Geräten arbeiten, die dem Agility - Reglement entsprechen.

- Bei der Grundausbildung sind die Unterordnungsübungen der dhv - Begleithundprüfung zu empfehlen und die technische 
  Ausbildung getrennt dazu vorzunehmen.

- Die Trainingsdauer begrenzen, die Übungen sind abzubrechen, solange der Hund noch motiviert ist.

- Keine Ausbildungsstufen überspringen, der Hund muss von Grund auf seine Aufgaben verstehen.

- Dem Hund nie Zwang angedeihen lassen.

- Bei jedem Erfolg muss der Hund beim Training ausgiebig gelobt und belohnt werden.

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mit freundlicher Genehmigung durch

© 2002 Deutscher Hundesportverband e.V.

Copyright © by DVG-Kreisgruppe Aachen 2003

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