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THS

 Voraussetzungen

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     Vierkampf

       Hindernislauf

     Geländelauf

     CSC

     QSC

     Shorty

 Wertung

     
Turnierhundsport

Seit den 70er Jahren bietet der Turnierhundsport interessierten Hundebesitzern die Möglichkeit, sich mit ihrem Vierbeiner in sportlicher Weise zu betätigen.

Unabhängig von Alter und Geschlecht sowie Hunderasse bietet sich hier eine Art der Freizeitgestaltung an, in der sowohl der Gehorsam des Vierbeiners gefördert als auch seinem Bewegungsdrang Rechnung getragen wird. Da der Hundeführer an allen Übungen aktiv beteiligt ist, kommt dabei auch die eigene Fitness nicht zu kurz.

Schon in der Grundausbildung der Hunde wird hier möglichst viel Wert auf Sozialverträglichkeit gelegt, da auf den Wettkämpfen oft sehr enger Kontakt zueinander herrscht, z. B. bei den Laufdisziplinen und der Siegerehrung.
 

1. Voraussetzungen:

Wie schon im Vorfeld erwähnt, gibt es keinerlei rassespezifischen Einschränkungen im Turnierhundsport, was in der Regel für ein buntes Teilnehmerfeld sorgt. Alle Disziplinen sind so aufgebaut, dass sie mit Hunden aller Größen und Veranlagungen ausgeführt werden können. Allerdings sollten gesundheitliche Probleme des Hundes, z. B. Herzerkrankungen oder solche des Knochengerüstes nicht außer Acht gelassen werden.

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2. Ausführung:

Der Turnierhundsport wird als Wettkampf ausgetragen. Es gibt verschiedene Disziplinen, wie folgt näher erläutert:

2.1 Der Vierkampf / Vierkampf 2

Die Hauptdisziplin, der Vierkampf, setzt sich zusammen aus Gehorsamsübungen ähnlich denen im Schutzhundsport, nur um einige Anforderungen reduziert, und drei Laufdisziplinen, die das Team Hundeführer-Hund gemeinsam in je 2 Durchgängen bewältigen muss:

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Slalomlauf:
75 m lang, bestehend aus 8 Toren, die gemeinsam durchlaufen werden müssen

Dreisprung:
50 m lang, auf denen 3 im Abstand von 10 m aufgestellte, 40 cm hohe Hürden vom Hund übersprungen werden müssen, während der Hundeführer parallel nebenherläuft

Hindernislauf: 
meistens die Lieblingsdisziplin des Hundes, der hier 8 hintereinander aufgestellte Hindernisse überwindet, nämlich Hürde, Schrägwand, Tunnel, Laufdiel, Tonne, Reifen,  Doppelsprung und nochmals die Hürde, während der Hundeführer die 75 m nebenherläuft. 

Fehler in den Laufdisziplinen werden als Strafsekunden auf die erlaufene Zeit gerechnet. Maßgebend für die Laufzeitermittlung ist immer der zuletzt die Ziellinie überquerende des Teams Mensch-Hund.

Beim Vierkampf 2 wird der Hürdenlauf als ein Durchgang gelaufen, dafür ist die Strecke um 10m verkürzt. Man läuft mit dem Hund über die drei Hürden, dann um eine Wendestange und die Strecke wieder zurück.

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2.2 Hindernislauf

Der wie vor beschriebene Hindernislauf findet auch als Einzeldisziplin statt, jedoch werden hier verschiedene Hindernisse für Hunde mit einer Schulterhöhe über 50 cm erhöht. Auch hier bestimmt der langsamere Laufpartner die Zeit, in der sich auch die Fehlerpunkte niederschlagen.

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2.3 Der Geländelauf / Geländelauf Plus

Eine weitere Disziplin des Turnierhundsports, die zumindest dem Menschen einiges an Kondition und Sportlichkeit abverlangt, ist der Geländelauf über die Distanz von 2000 bzw. 5000 m mit angeleintem Hund, der hier bei Begegnungen mit entgegenkommenden bzw. überholenden Artgenossen wieder einmal seine Sozialverträglichkeit unter Beweis stellen kann.

Beim Geländelauf Plus trägt der Hundeführer einen Bauchgurt, an dem eine ruckgedämpfte Leine mit einem Panikhaken befestigt wird. 
Der Hund trägt ein Laufgeschirr, welches ihm ermöglicht, beschwerdefrei vorneweg zu laufen.

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2.4 CSC

Eine äußerst sehenswerte Disziplin ist der Combination-Speed-Cup, der sich aus den Laufelementen des Vierkampfes und einigen zusätzlichen Hinder-nissen und Richtungswechseln zusammensetzt. In drei fest-stehende Sektionen unterteilt, ist er eigentlich als Mannschafts-kampf in Form eines Staffellaufs gedacht, wird jedoch auch als Einzelwettbewerb durchgeführt. In jedem Falle bringt er die Freude des Hundes an der Bewegung sehr deutlich zum Ausdruck.

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2.5 QSC

Diese neue Disziplin wird auf zwei gleich nebeneinander aufgebauten Parcours gelaufen. Der Start erfolgt von einem Tisch aus, dort befindet sich auch das Ziel. Der Hund muss alle Hindernisse nehmen, bei Verweigerung muss das Hindernis wiederholt werden. Sieger ist das Team, das zuerst wieder am Tisch ist (Hund und Hundeführer gleichzeitig am bzw. auf dem Tisch).

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QSC-Parcours

 

 
2.6 Shorty

Eine ebenfalls neue Disziplin im Turnierhundsport, im Prinzip eine gekürzte Version des CSC. Es werden zwei Sektionen überkreuz aufgebaut. Wie beim CSC wird das ganze als Staffellauf durchgeführt. Diese Disziplin ist daher besonders für kleinere Flächen geeignet, z.B. Reithallen

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3. Wertung

Um die Chancengleichheit zu wahren, findet im Turnierhundsport eine Wertung getrennt nach Geschlecht und Altersklassen statt, wobei dies aufgrund des kleineren Teilnehmerfeldes in verschiedenen Disziplinen in der Praxis anders gehandhabt wird.

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Text- und Bildvorlagen mit 
freundlicher Genehmigung
des MV Arnoldsweiler 

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